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Jeden Neuling beschäftigt die Frage, wie denn nun in einem Kanu gerudert wird. Die Antwort ist für die Meisten ebenso überraschend wie simpel: Gar nicht !
Beim Kanu-Sport spricht man hinsichtlich dessen Ausübung vom Paddeln. Gerudert wird nur in Ruderbooten. Bewegungsabläufe, Sportgeräte und Training sind völlig unterschiedlich. Augenfällig ist wohl am ehesten, dass Kanuten, im Gegensatz zu den Rudersportlern, immer in Fahrtrichtung blicken. Der Rudersport ist längst nicht so vielfältig. Wildwasser oder Polo sind mit dem Ruderboot einfach unmöglich. Im Gegensatz zum Ruderboot, wo das Blatt am Boot fixiert ist, hat man beim Kanu-Sport das Paddel in der Hand. Innerhalb des Kanu-Sportes gibt es nochmals eine Unterteilung zwischen Canadier und Kajak. Der Canadier wird mit einem Stechpaddel gefahren. Der Anblick ist aus zahlreichen Indianer-Filmen bekannt. Ein echter Canadier-Fahrer kniet im Boot. Gesteuert wird der Canadier im Heck mit einem Steuerschlag, der auch J-Schlag genannt wird. Der Canadier eignet sich für Wander- und Wildwasserfahrten. Aufgrund der hohen Zuladung ist er für Gepäckfahrten besonders geeignet. Zum Transport von Gütern und Menschen wurde er schließlich durch Naturvölker in verschiedenen Teilen der Erden unabhängig voneinander konzipiert und stetig weiter entwickelt.

Noch jünger ist der Drachenboot Sport nach Deutschland gekommen.

Paddeln ist ein Sport für Jung und Alt. Er kann von Kindesbeinen bis ins hohe Alter ausgeübt werden und verbindet dort die unterschiedlichen Altersgruppen.

Im Terminkalender sind alle Vereinsaktivitäten aufgeführt. Hat man eine interessante Tour erspäht, sollte man auf jeden Fall zur Fahrtenbesprechung erscheinen. Die Besprechungen finden immer am Donnerstag vor der Fahrt ab 20.00 Uhr im Bootshaus statt. Dort werden alle wichtigen Informationen zu den jeweiligen Veranstaltungen gegeben. Es bietet sich außerdem die Gelegenheit genaue Routen, Camping-, Koch- oder Fahrgemeinschaften abzusprechen. Es findet sich dabei meist auch ein erfahrener Kanute, der auf den ersten Fahrten die individuelle Betreuung übernimmt. Kurse sind ebenfalls möglich. Hierzu empfiehlt sich die persönliche Kontaktaufnahme mit den Trainern und Übungsleitern bei einem der Clubabende. Der KCM verfügt über mehrere staatlich anerkannte Übungsleiter mit B-, C- und F-Lizenzen die auch regelmäßig Kurse für den Baden-Württembergischen  Kanu-Verband geben. Weitere Auskünfte erteilt die Vorstandschaft. Der KCM hat im Übrigen einen umfangreichen Bestand an Booten und Ausrüstung, der den Mitgliedern zur unentgeltlichen Nutzung zur Verfügung steht. Nichtmitgliedern kann das Material nach Absprache zur Verfügung gestellt werden.

  • 2 Bootsanhänger
  • 1 Drachenboot der Standardklasse
  • 5 Canadier ( davon 2 Mannschaftscanadier )
  • 4 Zweier-Kajaks ( 3 Wander- u. 1 Wildwasserboot )
  • 24 Einer-Kajaks ( davon 10 Kanu-Polo-Boote )
  • Paddel, Spritzdecken, Schwimmwesten, Helme, Wurfsäcke, Polo-Bälle, u.v.m.

Wer sich mit eigener Ausrüstung betätigen will, findet hier einige Hersteller und einen Kanu-Fachhändler.

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