Kanu-Polo

Kanu-Polo

Vor einigen Jahren begannen die Wildwasserfahrer des KCM mit der jungen Sportart Kanu-Polo. Eigentlich war Anfangs nur daran gedacht, die Bootsbeherrschung für den Wildwassersport zu trainieren. Es entwickelte jedoch sich schnell zu einem eigenen Angebotszweig, der vor allem bei jüngeren Mitgliedern sehr beliebt ist. Zwei Mannschaften haben die Aufgabe, den Ball in das jeweils gegnerische Tor zu befördern, um zu Punkten. Das Spiel vereint Technik, Kraft und Schnelligkeit in faszinierender Weise. Der Kanu-Club Mannheim nimmt an Turnieren in der näheren Umgebung teil. Wöchentlich findet ein Polo-Training für die Spielpraxis statt.Sommer: Das Kanu-Polo-Training findet im Sommerhalbjahr in der Zeit von Mai bis September auf einem See statt.
Winter: Von Oktober bis März trainiert die Mannschaft in einem Hallenbad.

Weitere Infos bei unserem Kanupolowart

Kanu-Polo-Reglement in Kurzform

  • Spielfeld: Länge 25-50 m. Die Breite ergibt sich aus dem Verhältnis 3:2.
  • Tore: Innenmaß von 1,5 x 1,0 m. Sie hängen mit der Unterkante 2,0 m über den kurzen Seiten des Spielfeldes.
  • Ball: Umfang 68,5 cm. Gewicht 400-500 g.
  • Boote: Länge 2,0-3,0 m. Breite 50-60 cm.
  • Ausrüstung: Doppelpaddel, Helm mit Gesichtsgitter und Schwimmweste mit Rückennummer.
  • Mannschaften: 5 Feldspieler plus maximal 3 Auswechselspieler. Kein fester Torwart. Auswechseln ist beliebig oft möglich.
  • Spieldauer: 2 x 10 min. Dazwischen Seitenwechsel. Jeweils zu Beginn der Halbzeiten nehmen alle Spieler auf ihrer eigenen Torauslinie Aufstellung. Einer der beiden Schiedsrichter wirft den Ball in die Mitte des Feldes. Ein Spieler jeder Mannschaft versucht den Ball zu erkämpfen.
  • Verstöße: Hartes Anfahren oder gefährlicher Einsatz des Paddels werden durch Frei- Ein- oder Eckwurf geahndet. Bei groben Verstößen können Penalties oder Zeitstrafen verhängt werden.

Schiedsrichterhandzeichen

Der Schiedsrichter unterbricht das Spiel mit einem Pfeifsignal und zeigt die Spielsituation durch das entsprechende Handzeichen an. Bei einem Torab-, Eck-, Seitenein- oder Freiwurf zeigt der Schiedsrichter mit dem einen, in Spielrichtung befindlichen Arm die Spielrichtung des Wurfes, mit der Hand des anderen Armes den Grund der Spielunterbrechung (z.B. Art des Regelverstoßes) an. Falls erforderlich, zeigt der Schiedsrichter, mit dem Arm, der den Verstoß anzeigt, auf den Platz von dem der Wurf ausgeführt werden soll. Es gibt 17 verschiedene Handzeichen des Schiedsrichters. Diese sind Startverstoß, Halb- und Spielzeitende, Tor, ungültiges Tor, Seiteneinwurf/Eckball, Torabwurf, Timeout, Schiedsrichterball, Behinderung/Festhalten, unerlaubter Angriff, unerlaubter Ballbesitz, unerlaubter Paddelgebrauch, Vorteil, Freiwurf, Freischuss, Penalty und das Zeigen von grünen, gelben und roten Karten. Weitere Informationen und das gesamte Kanupolo-Regelwerk gibt es auf der Webseite des Deutschen Kanu-Verbandes.

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