Bericht zur Vereinsfahrt an die Nahe 14.-16.05.16

Zur gemeinsamen KCM-MKG Vereinsfahrt trafen sich die Wanderfahrer in Oberhausen an der Nahe. 33 Erwachsene und 9 Kinder fanden sich über die Pfingsttage dort ein und die reservierte Gruppenwiese in hinteren Bereich des Campingplatzes schien aus allen Nähten zu platzen. Man fühlte sich fast an Obervellach in alten Zeiten erinnert. Trotzdem fanden alle ein Plätzchen und das Lagerfeuer konnte auch noch entzündet werden. Leider machte der Frühling etwas Pause, aber es blieb wenigstes weitgehend trocken, sodass man gut draußen sitzen und natürlich auch paddeln konnte.
Für die Paddeltouren teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die routinierten Wanderpaddler nahmen stets ein paar mehr Kilometer unter den Kiel. Die Familien mit Kindern reduzierten die Strecken so, dass es auch den Nachwuchspaddlern noch Spaß machte. Das hatte den willkommenen Effekt, dass auf dem Fluss und beim Transport die Gruppen übersichtlich blieben. So paddelten die Erwachsenen am Samstag die Nahe von Oberhausen und die Kinder von Norheim nach Bad Kreuznach. Am Sonntag fuhren die Kids den Glan von Meisenheim bis Odernheim, während die restlichen Paddler auf der Nahe von Martinsstein nach Oberhausen paddelten. Zwar reisten schon einige am Montag ab, aber es kamen trotzdem nochmal zwei Paddelgruppen zustande. Die Kindergruppe fuhr die Nahe von Bad Sobernheim bis Oberhausen und der Rest fuhr den Glan von Meisenheim nach Odernheim.
Es wurde aber nicht nur gepaddelt. Wer nicht paddeln wollte, konnte oder durfte, ging zum Beispiel wandern. Die Lemberghütte, die hoch über Oberhausen thront, wurde fast jeden Tag in verschiedener Besetzung besucht und die Aussicht über das Nahetal und die großen Schnitzel bewundert. Mit dem Fahrrad erkundeten andere die Umgebung bis nach Bad Kreuznach oder besuchten den Schmittenstollen, in dem sich ein Museumsbergwerk befindet. Abwechslung bei den täglichen Aktivitäten war also geboten.
Das abendliche Rahmenprogramm war nicht minder attraktiv. Am Samstagabend waren wir zu Gast bei der Winzerfamilie Staab. Dort trafen wir uns um 18:30 Uhr und begannen mit einer Betriebsbesichtigung. Es ging durch allerlei dunkle Weinkeller in denen Nachwuchswinzer Christian Staab den Werdegang von der Traube bis zur fertigen Flasche erläuterte. Danach folgte eine ausgiebige Weinprobe mit einer sehr reichhaltigen Winzervesper. Die Kids schauten derweil im Staab`schen Wohnzimmer eine DVD. Die danach georderten Weinkisten wurden wie immer pünktlich zur Fahrtenbesprechung am Sonntagmorgen auf den Platz geliefert. Am Sonntagabend wurden Lieder zur Gitarre geschmettert und Sabine bewirtete alle anlässlich ihres runden Geburtstages vor einigen Wochen mit Wein und Knabbereien.
Es war wieder einmal eine große Vereinsfahrt, bei der bis auf das Wetter alles gepasst hat, aber man kann ja nicht alles haben.

M.W.

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